„Die Macht der Acht“

Die liegende Acht – Die Lemniskate – Oft ist sie mir bereits begegnet. Viele Informationen über ihre angeblichen Ursprünge und ihre Wirkungsweise wurde mir zugetragen.

Viel Wissen und Theorie über eine „umgefallene“ Zahl.

Als ich jedoch in eine praktische Berührung mit diesem Bildzeichen hatte wurden mir die vielen Theorien schlüssiger und vor allem erkannte ich meine eigene persönliche Beziehung zu diesem machtvollen Symbol.

Mit dem Folgenden teile ich mit dir Erfahrungen und Inspirationen zum selbst ausprobieren und weiter Forschen.

Eine Lemniskate – von griechisch λημνίσκος lēmnískos ‚Schleife‘

Ein Symbol das mit Harmonie und Gleichgewicht in Verbindung gebracht wird.

Erfahre nun wie du die Lemniskate für Dich nutzen kannst:

Lebensenergie aktivieren

In verschiedenen Energielehren über den Körper, welche mit der östlichen, alternativen Medizin zusammenhängt, ist die liegende Acht ein Symbolbild für Energie, welche durch den gesamten Körper fließt. Das Bildzeichen steht hier für Balance und Harmonie und soll uns helfen Ausgeglichenheit zu kultivieren und so ein verbessertes Wohlbefinden aktivieren. So bringen wir Gegenkräfte ins Gleichgewicht. In diesen Lehren existiert zusätzlich neben dem physischen Körper noch ein feinstofflicher Körper, der so genannte Astralleib, der sich mit dem physischen Körper im Einklang befinden sollte. Zur Aktivierung der eigenen Lebensenergie kann mit ausgestreckten Armen eine liegende Acht in die Luft gemalt werden, der mit den Augen gefolgt wird. Am Besten immer in einer Aufwärtsbewegung anfangen. Der Schnittpunkt sollte sich in der Körpermitte befinden. Wichtig ist dabei auch ein bewusstes und gleichmäßiges sanftes Atmen. Dadurch soll es zu einer Harmonisierung und Balance zwischen den ureigenen Energien kommen.

Die „Lemniskate-Brille

In einem kreativen Selbstversuch versuche doch einmal mit geöffneten oder mit geschlossenen Augen dir eine „ Lemniskate-Brille“ imaginär aufzuzeichnen. Beginne mit einer Aufwärtsbewegung und stelle dir den Verlauf einer liegenden Acht um deine Augen herum vor.

Die Schnittlinie des imaginären Symbols sollte in der Körpermitte, ungefähr auf Höhe des Nasenansatz liegen. Atme wieder bewusst und sanft. Eine zusätzliche Konzentrationsübung wäre bei der Aufwärtsbewegung einzuatmen und bei der Abwärtsbewegung auszuatmen.

Praktiziere solange diese Übung wie es sich für dich angenehm anfühlt.

Synchronisation

Weitere Übungen helfen bei der Synchronisation der beiden Gehirnhälften.

Stelle dir einmal dein Gehirn vor. Die linke und rechte Gehirnhälfte. Ob von oben, von unten, von hinten oder von vorne. Du kannst natürlich diese Übung immer wieder variieren.

Zeichne einmal dort imaginiert eine Lemniskate und beginne doch mit der Aufwärtsbewegung nach rechts oben. Praktiziere so lange es ich gut anfühlt. Atme sanft und bewusst.

Unterstützung – Zeichne mit der rechten und/oder der linken Hand eine liegende 8 an eine Tafel, auf Papier oder den Erdboden. Sei kreativ. Beginne mit deiner dominanten Hand und wechsel nach einigen Runden zur andern über. Versuche dich so komplett wie möglich wahrzunehmen. Freude und Spaß darf in diese Übung mit einfließen. Diese Übung bringt auch Unterstützung bei Dyskalkulie, Lese-Rechtschreibschwäche und dem grundsätzlichen Lernen und der Merkfähigkeit.

Handwerk – Lege die rechte und linke Hand vor dich in die Luft. Ziehe mit beiden Händen einzeln, jedoch gleichzeitig jeweils eine Acht. Die Acht kann vor dir stehen oder liegen.

Fußarbeit – Male mit den Füßen Achten in die Luft. Lasse die Achten quer und die Körpermitte kreuzend verlaufen. Weitere Möglichkeit – Lege dich auf den Rücken und zeichnen mit dem zum Himmel gestreckten rechten und/oder linken Bein quer liegende Achten. Die Bewegung darf bewusst über die Körpermitte hinausgehen.

Hüftkreisen- Stelle die Füße hüftbreit auseinander und lasse die Knie locker. Nun ziehe mit deinem Becken Achten. Lasse die Bewegung langsam fließen. Schließe ruhig dabei die Augen. Konzentriere dich auf den Bewegungsablauf, auf die Form und versuche das Ganze vor deinem inneren Auge zu betrachten. Je mehr du in die Übung eintauchen kannst, um so größer ist die Wirkung. Wechsel nach einer Weile wieder die Richtung.

Eine Übung zu zweit. Stellen dich hinter den Rücken einer weiteren Person. Lege beide Handflächen nebeneinander auf den oberen Bereich des Rückens und streiche immer wieder eine quer liegende 8 um die Schulterblätter. Nach einiger Zeit mache das auf dem unteren Rücken. Male die Achten um die Nieren. Zu guter Letzt streiche aufrechte Achten über den gesamten Rücken.

Wechsel auch dabei die Richtung. Lasse Deine Hände ganz locker auf dem Rücken aufliegen. Du kannst das auf nackter Haut als auch auf dem bekleideten Rücken praktizieren.

Experiment – Formuliere bitte ein klares Ziel, das dich positiv motiviert und aktiviert und das sich ausschließlich auf dich selbst bezieht. Nun nehme ein leeres Blatt und male, während du dieses Ziel ständig (laut) wiederholst, in einer fortlaufenden Bewegung die liegende Acht (nach rechts oder links beginnend) auf das Papier. Wichtig! Stets die Malrichtung nach oben starten! Diese Malbewegung führst du solange durch, bis sich ein Gefühl von Klarheit und Leichtigkeit oder Ähnliches einstellt. Was empfindest du im Bezug zu deinem formuliertem Ziel?

Experiment 2 – Formuliere bitte ein Ziel. Doch etwas bremst auf dem Weg zum Ziel. Der innere Schweinehunde, Blockaden, hinderliche Einstellungen, wie auch immer du es benennst, es tut sich nichts. Diese Übung ist eine Möglichkeit, den eigenen Blickwinkel zu erweitern und neue Optionen einzubeziehen. Es entsteht ein neues Gleichgewicht und die Konzentration auf das Ziel wird erhöht. Nutze bitte zwei Blatt Papier und notiere auf einem was du bereits erfolgreich auf dem Weg zum Ziel erledigt hast. Auf dem anderen notiere bitte was dir noch fehlt bzw. was noch ab-/be-/erarbeiten werden muss. Unterstützend ist hier bildhaft vorzugehen, ggf. auch eine Collage zu erstellen. Nun lege diese beiden Blätter auf den Boden und laufe um diese beiden Blätter eine liegende Acht. Nehme dir unbedingt so viel Raum und Platz wie du für diese Übung brauchst. Während du die liegende Acht abläufst, wiederhole stetig das Ziel, das damit wie ein Mantra Deine Laufrichtung begleitet. Was empfindest du bezüglich deines Ziels und deinen Möglichkeiten dieses zu erreichen?

Schattenaspekte betrachten

Nehme Dir ein Blatt Papier oder male dir auf den Boden eine große liegende Acht.

Gibt es Anteile in dir die dir unangenehm sind oder nicht voll und ganz gelebt werden?

Hier gibt es eine Möglichkeit in Balance mit diesen Anteilen zu gelangen.

Notiere in eine Schlaufe der Schleife deinen Namen und in die andere Schlaufe den zu betrachtenden Aspekt (z.b. Wut, Wildheit usw.). Nun male die liegende Acht mehrmals mit beiden Händen nach oder laufe sie bewusst mit dem Fokus auf diesen Aspekt achtsam nach. Was geschieht im Inneren von dir?

Visionboard – Nutze die Kraft der Acht als dein persönliches Manifestationswerkzeug.

Erstelle dir aus deinem Wunschmaterial eine Lemniskate und bestücke diese mit deinen zu erreichenden Zielen, Wünschen und Träumen. Materiell wie Emotional. Gehe dabei sehr achtsam und behutsam vor. Nehme dir alle Zeit die du dafür benötigst. Nach Fertigstellung suche Dir einen schönen Platz in deinem Wohnbereich aus. Nach Feng Shui eignet sich der bereich des Wohlstands sehr gut dafür.

Paar-Zeit – Gestaltet Euch eine große Lemniskate. Habt ihr gemeinsame Wünsche, Träume oder Ausrichtungen? Gibt es Dysbalance in eurer Beziehung? Bringt durch das gemeinsame Beschreiten der liegenden Acht wieder Harmonie und Balance in eure Beziehung. Sprecht danach achtsam und offen über eure Wahrnehmung. Diese Übung kann auch in Zeiten der Spannung zischen beiden Partnern imaginär ausgeführt werden, um wieder Harmonie zu schaffen.

Yin & Yang – Es werden bunte Stifte und ein Blatt Papier benötigt. Notiere dir in eine Schalufe der Lemniskate deine positiven männlichen Anteile und in die andere Schleife deine positiven weiblichen Aspekte. Nun drehe mit dem Stift Runde für Runde. Wenn du eine innere Ruhe und Balance fühlst, wechsle doch mal die Hand.

Stress im Außen – Das Außen spiegelt unser Innerstes wieder. Jedoch nicht immer bringt uns diese Betrachtungsweise weiter in einer stressigen oder bedrohlichen Situation. Was unterstützend helfen kann ist, die entsprechende Situation in eine der Schleifen zu packen und das eigene Selbst in die gegenüber liegende. Nun bringe mit aufstrebender Energie das Selbst und die Situation in Balance.

Anmerkung – Das EGO ist immer auf Trennung aus. Das innere göttliche auf Integration und Vereinigung.

Bedürfnisse im Alltag – Notiere die positiven Bedeutungen deines Bedürfnissen in die Schlaufen der Lemniskate. Trage sie bei dir. Betrachte sie in Meditation. Sei dabei kreativ.

Was passiert wenn du die Lemniskate über deiner Hauseingangstür anbringst?

Was ist wenn die Lemniskate als Symbol in direkter Verbindung mit der unerschöpflichen kosmischen Energie steht? Was geschieht dann in Momenten des gefühlten Energiemangels mit dir, wenn du dieses Symbol bewusst und achtsam mehrfach zeichnest?

Wo in deinem Leben erlebst du eine Disharmonie oder Dysbalance? Wie könntest du die Lemniskate einsetzen?

Welche kreativen Prozesse fallen dir noch ein um die Lemniskate zu nutzen?

Teile dich doch in dem Kommentar Fenster mit.

Viel Freude beim Ausprobieren.

Gesegnet sei dein Weg

Andreas

Ouroboros wörtlich „Schwanzverzehrender“

Zusammenhang zur Lemniskate